Tee – Ein Gesundheitspaket

Was gibt es Schöneres, als eine heiße Tasse Tee zum Entspannen? Auch um den Körper fit zu bekommen und zu entgiften, ist ein erfrischender grüner Tee ideal. Nach Wasser ist Tee das am häufigsten verwendete Getränk der Welt. Und das zu recht. Was Tee so alles kann und wie Sie seine positiven Wirkungen optimal nutzen können, erfahren Sie hier!

Vom Strauch zum Getränk

Echter Tee wird aus den Pflanzenteilen der Teepflanze Camellia sinensis gewonnen und gehört zur Familie der Teestrauchgewächse. Tee-Getränke (wie Pfefferminz-, Kamillen-und Früchtetee), werden nur umgangssprachlich als Tee bezeichnet und bezeichnen die Zubereitungsart durch Aufbrühen von Blätter-,Blüten-, oder Fruchtteilen bestimmter Pflanzen. Echte Teepflanzen sind im asiatischen Raum beheimatet.

Teesorten

Die Blätter und Knospen des Teestrauches sind Hauptbestandteil für die Zubereitung von Tee.  Die unterschiedlichen Sorten entstehen durch unterschiedliche Vorgänge bei der Produktion. Da frische Teeblätter schnell verderben, werden sie gezielt fermentiert und getrocknet. Dabei entstehen die verschiedenen Sorten:

  • Grüner Tee – wird nicht fermentiert und nur kurz erhitzt. So bleiben die Inhaltsstoffe aus dem frischen Blatt so gut wie erhalten. Dazu gehören Koffein, Catechine, Vitamin A,B ,B2 und Mineralstoffe wie Calcium, Kalium
  • Weißer Tee – Durch das Trocknen in mehreren Schritten weist Weißer Tee eine hohe Qualität auf, Dank der Verwendung der ungeöffneten Blattknospen. Eine Vielzahl an Antioxidantien, Koffein und Theophyllin machen den Weißen Tee so gesund. Die Zugabe von Vitamin C (Zitronen-oder Orangensaft) erhöht deren Aufnahme.
  • Oolong –  in der Sonne angetrocknet und anschließend halbfermentiert hat Oolong Tee ein blumiges Aroma. Er vereint die Eigenschaften eines grünen als auch eines schwarzen Tees.
  • Schwarzer Tee – Fermentierung  über 10 – 24 Stunden und anschließende Trocknung sorgen für die Oxidation der Catechine zu Theaflavinen. Schwarzer Tee enthält zudem bemerkenswerte Mengen Magnesium und Fluorid.

Ein Unterschied innerhalb der Teesorten besteht zudem in den verschiedenen Blattgrößen und in dem Grad der Aussiebung. Matcha Tee z.B. besteht aus fein vermahlenen Blättern und ist in seiner Pulver-Form weniger ein Tee Aufguss, sondern mehr ein Extrakt aus dem ganzen Teeblatt. Man kann das Matcha Pulver entweder als Heißgetränk zubereiten, oder als Zutat für verschiedene Speisen verwenden. So gibt es Grüntee-Eiscreme, Matcha Fruchtsaftgetränke oder verschiedene Süßspeisen mit dem grünen Pulver. Häufig wird sogenannter “Koch-Matcha” aus dem kompletten Teeblatt vermahlen und ist abhängig vom Grad der Beschattung der Blätter beispielsweise preisgünstiger.

 

Was steckt drin im Tee?

Tee besteht aus einer Fülle von Inhaltsstoffen. Mengenmäßig sind hier Koffein (hier auch häufig als Thein bezeichnet) mit ca. 5% und Polyphenole mit bis zu 30% am meisten vertreten. Polyphenole sind auch unter dem Namen Antioxidantien bekannt. Sie wirken als Radikalfänger und sind so eine unerlässliche Hilfe im Kampf gegen die Entstehung von Krebs. Besonders hervorzuheben ist hier der grüne Tee und die darin enthaltene Substanz Epigallocatechin-Gallat (EGCG). Sie kann unter bestimmten Umständen an Krebszellen binden und diese am Wachstum hindern. Dies wurde in Tier- und Laborstudien eindeutig bestätigt. Daher wird grüner Tee auch zur Vorbeugung von Lungenkrebs, Prostata- und Brustkrebs empfohlen. Dennoch sind Studien am Menschen zur Wirksamkeit der Krebsbekämpfung bis heute uneindeutig, trotzdem hat insbesondere das Catechin EGCG gesundheitlich noch mehr zu bieten: Es hat Blutzucker senkende Eigenschaften und kann dementsprechend Diabetes Typ2 vorbeugen. Auch die entzündungshemmenden Eigenschaften sind nicht zu verachten. Entzündungen im Körper können Ursache von falscher Ernährung und Übergewicht sein. Werden solche inflammatorischen Herde gehemmt, kann sich der Stoffwechsel wieder normalisieren und z.B. sattmachende Hormone wieder als solche erkennen (Alles darüber finden Sie hier). Auch gegen Artherosklerose (umgspr. Arteriosklerose) können die sekundären Pflanzenstoffe im Grünen Tee helfen, indem sie die Wände der Blutgefäße stärken. Ablagerungen bilden sich nicht so leicht .Dies sorgt für einen Schutz  vor Herzinfarkt und Schlaganfall.

Grüner Tee als Medizin

Die vielen positiven Eigenschaften, machen grünen Tee zu einem sehr gesunden Getränk. Auch wenn die krebsvorbeugende Wirkung nicht hinreichend am Menschen belegt wurde, da nicht alle Faktoren berücksichtigt werden konnten, scheint einiges daraufhin zu weisen, dass grüner Tee gesundheitliche Vorteile bietet.

Zur Vorbeugung einiger Krankheiten und Leiden eignet sich grüner Tee allemal. Daher empfiehlt es sich, neben einem gesunden Lebensstil, täglich 1-3 Tassen des gesunden Getränks zu genießen, um von den gesundheitlichen Vorteilen profitieren zu können! Wichtig heirbei ist allerdings auch, darauf zu achten, Bio Tee von Öko fairen Händlern zu kaufen. Denn oft ist Schwarzer Tee mit Pestiziden belastet und die Herstellung findet unter schlechten Bedingungen statt. Von billig-Tees ist also abzuraten.

Grüner Tee ist nichtsdestotrotz sehr gesund !Genießen Sie also Ihren grünen Tee 🙂

 

 

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