Tipps bei Hitze im Büro

Der Sommer veranlasst zur Freude: Endlich wieder Sonnenschein und heiße Sommertage. Leider kann die Hitze im Büro zur Belastung werden. Bei Temperaturen jenseits der 30 Grad fällt das Arbeiten häufig schwer. Laut Arbeitsschutzgesetz ist der Arbeitgeber verpflichtet, den Arbeitsplatz so zu gestalten, dass eine Gesundheitsgefährdung vermieden wird. Hier ist die Arbeitsplatztemperatur entscheidend. Ist es draußen sehr heiß, sind 35 Grad die Obergrenze. Dann ist der Arbeitgeber verpflichtet, für Kühlung zu sorgen, sei es durch Ventilatoren, Rollos zum Abdunkeln oder schlicht durch das zur Verfügung stellen von kaltem Wasser.Nichts destotrotz ist es immer gut, für heiße Bürotage ausgerüstet zu sein.

Wir geben Ihnen Tipps, wie sie auch bei hohen Außentemperaturen im Büro cool bleiben!

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Frühere Arbeitszeiten

Morgens wenn es sich noch nicht aufgeheizt hat, arbeitet es sich leichter. Wenn es sich einrichten lässt, sollten Sie flexiblere Arbeitszeiten nutzen, um Vormittags früher anzufangen und später zeitig Feierabend zu machen. Eine weitere Möglichkeit wäre es, die Arbeit mit nach Hause zu nehmen, wenn der Arbeitgeber dies zulässt. Ist das nicht möglich, sollten Sie zumindest während der Arbeit viele Pausen einlegen, um sich kurzzeitig Erholungsphasen zu gönnen und etwas abzukühlen.

Viel trinken, leichtes Essen

Nur wer genug Flüssigkeit zu sich nimmt, kann sich dauerhaft konzentrieren und gerade hohe Temperaturen sind ein Grund mehr, zur Wasserflasche zu greifen.  3 Liter oder mehr dürfen es schon sein. Wem einfaches Wasser zu fad ist, der kann auf mit Zitronensaft, Melonen- oder Gurkenscheiben aromatisiertes Wasser zurückgreifen. Auch leichte Fruchtsaftschorlen und Tee’s sind gute Durstlöscher. Bestimmte Kräutertees wie Salbei-, Minze- und Walnussblättertee hemmen die Schweißproduktion und wirken kühlend. Kaffeetrinker sollten es bei ein bis zwei kleinen Tassen belassen, um den Kreislauf zu schonen. Um den Körper nicht zusätzlich zu belasten, ist es ratsam, auf eine fettarme, leichte Kost zu setzen. Pommes und Co. liegen häufig zu schwer im Magen. Besser sind fettarmes Hähnchen,Fisch, Tofu, Salat oder gedünstetes Gemüse.Auch von scharf gewürzten Speisen bei großer Hitze lieber die Finger lassen, da sie zusätzlich aufheizen.  Kühles, frisches Obst über den Tag verteilt versorgen den Körper mit Nährstoffen und zusätzlich Flüssigkeit.

 

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Richtig Lüften

Häufig verleitet die Sommerhitze dazu, Fenster den ganzen Tag sperrangelweit offen zu lassen. Leider ist diese Methode ungeeignet und lässt Büroräume eher aufheizen als abkühlen. Bis zum Vormittag ist die Luft noch kühl, in dieser Zeit sollte gelüftet werden. Ratsam ist es spätestens ab 11 Uhr die Fenster zu schließen und Rollos herunter lassen, um so die Hitze fernzuhalten.

Durch Klimaanlagen kommt es oft zu starken Temperaturunterschieden innerhalb und außerhalb eines Raumes. Ist man diesen ausgesetzt, wird das Immunsystem geschwächt. Zusätzlich kommt es zu Herz-Kreislaufbelastungen. Oft ist dies die Ursache für trockene Schleimhäute, Husten, Kopfschmerzen und Erkältungen. Sind Klimaanlagen zudem schlecht gewartet, kann es zu verunreinigter Luft durch bestimmte Keime oder Pilze kommen, in dessen Folge erkranken viele Menschen an allergischen Symptomen. Daher sollte man Klimaanlagen eher nur in Ausnahmefällen benutzen oder zumindest dafür sorgen, dass diese ausreichend gewartet werden und darauf achten, sie nicht voll aufzudrehen, um die Belastung vom Wechsel zur Außentemperatur zu vermeiden.

Alternativ zur Klimaanlage ist die Nutzung eines Ventilators vorzuziehen. Zum Beispiel dieser Standventilator. Ventilatoren unterscheiden sich zwischen Klimaanlagen in der Wirkungsweise.Ventilatoren setzen die Luft lediglich in Bewegung. Dadurch verdunstet Schweiß schneller und die Luft wird durch kühlere Luft ausgetauscht. Stromverbrauch und Anschaffungskosten sind wesentlich niedrieger als bei einer Klimaanlage.

Eine Klimaanlage kühlt die Luft, indem sie ein integriertes Kühlsystem nutzt, welches die Luft tatsächlich abkühlt. Dadurch verbraucht sie allerdings auch wesentlich mehr Strom, als ein Ventilator.

Zwischendurch abkühlen, angemessen kleiden

Um unangenehme Hitze gar nicht erst entstehen zu lassen, ist die Wahl der richtigen Kleidung entscheidend: Luftig, hell und atmungsaktiv sollte sie sein ,am besten aus Baumwolle, Leinen oder Mikrofasern. Im Büro sind kurzärmelige Hemden und Blusen ideal und verhindern einen Wärmestau.

Kleine Helfer gegen zu hohe Belastungen durch Hitze sind Gesichtssprays, feuchte Tücher oder kaltes Wasser für Unterarme und Ohrläppchen. Und wenn es sich einrichten lässt: Einfach auch mal Pause machen, die Sonne genießen und sich ein Eis gönnen 🙂

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2 Kommentare

  1. Hallo und vielen Dank für diesen informativen Beitrag zu Hilfsmitteln bei Bürohitze! Zum Glück ist ja jetzt das Schlimmste überstanden, was die Temperaturen angeht, aber nach diesem Sommer möchte man fürs nächste Jahr besser vorbereitet sein. Ich wäre nicht darauf gekommen, leichtes Essen zu mir zu nehmen, um auch bei Hitze wacher zu bleiben. Mit der richtigen Klimatechnik kann man auch bei 30 Grad sein Schnitzel genießen, oder?

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